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Die Nationale Demenzstrategie (NDS) zeigt Fortschritte. Das geht aus dem aktuellen Monitoringbericht hervor, der den Umsetzungsstand aller 166 Maßnahmen erfasst hat. Demnach wurden 60 Prozent der Maßnahmen mit Zieltermin Ende 2024 abgeschlossen, weitere 35 Prozent sind in Umsetzung oder teilweise erfüllt. Nun geht es darum, die Strategie auch über 2026 hinaus weiterzuentwickeln und fortzuführen.
Die Diagnose Demenz ist lebensverändernd – für die Betroffenen und ihre An- und Zugehörigen. Neben medizinischer Versorgung und Pflege werden vor allem Information, Orientierung und konkrete Unterstützung im Alltag gebraucht. Genau hier setzen die „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ an: Sie bündeln Ressourcen, geben Unterstützung und ermöglichen aktive Teilhabe und Austausch.
Wie gelingt es, medizinische Leitlinien, praktische Erfahrungen und die Perspektiven aller Beteiligten im ambulanten Versorgungsalltag zusammenzuführen? Das Projekt „Entwicklung eines Versorgungspfades für Menschen mit Alzheimer-Demenz (und ihrer An- und Zugehörigen)“ erarbeitet aktuell ein praxisnahes Konzept, das künftig Orientierung bieten und die Versorgungsqualität verbessern soll.
Von der elektronischen Patientenakte (ePA) bis zur Telematikinfrastruktur (TI) – die gematik hat für beruflich Pflegende, Pflegeeinrichtungen und pflegende Angehörige kompakte Infopakete veröffentlicht. Sie bieten anschauliche Erläuterungen, konkrete Praxisbeispiele sowie Mitschnitte von Online-Veranstaltungen.
Dr. Matthias Sonk vom GKV-Spitzenverband spricht im Interview über reale Cyberangriffe, fehlende Sicherheitskultur und darüber, warum gerade kleine Maßnahmen große Wirkung entfalten können. Ein Gespräch über digitale Verwundbarkeit – und praktische Wege, sich besser zu schützen.
Wie kann Künstliche Intelligenz pflegerisches Personal im Berufsalltag unterstützen? Am Beispiel eines KI-basierten Bewegungsmonitorings wird aktuell erprobt, welche Effekte teilautomatisierte Pflegeprozesse in der Langzeitpflege haben. Langfristig sollen die Ergebnisse bei der Dokumentation von Stürzen und der Einschätzung von Sturzrisiken helfen.
Das Potenzial pflegerischen Handelns in der ambulanten Primärversorgung ist in Deutschland bislang noch nicht ausgeschöpft – etwa in sozial benachteiligten Quartieren. Ein Modellprojekt hat ein Konzept in dem Community Health Nurses (CHN) mit einem Masterabschluss in der ambulanten Primärversorgung tätig waren, erstmals in der Großstadt Hamburg in Deutschland erprobt.
Als Pflegende begleiten und versorgen Sie täglich pflegebedürftige Menschen. Die Pflegesicherheit spielt dabei eine zentrale Rolle. Was können Sie tun, wenn ein Fehler passiert – zum Beispiel bei der Verabreichung von Medikamenten? Seit April 2025 bietet die Fachstiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) mit dem neuen Pflege-CIRS ein anonymes, webbasiertes Berichts- und Lernsystem für die Langzeitpflege. Wie das einrichtungsübergreifende Angebot funktioniert, erläutert Daniela Sulmann, Geschäftsleiterin Interventionsentwicklung und Praxistransfer beim ZQP, im Interview.
Neben der „Bundeseinheitlichen Empfehlung zum Einsatz von Hitzeschutzplänen in Pflegeeinrichtungen und -diensten gibt es mittlerweie eine Fülle an weitere Informationen, Empfehlungen und Materialien. Diese stehen hier gebündelt zur Verfügung.
Beruflich Pflegende stehen bei Hitze vor besonderen Herausforderungen, da pflegebedürftige Menschen besonders empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren. Wir haben praxisnahe Empfehlungen für den Pflegealltag bei sommerlicher Hitze zusammengestellt – kompakt und übersichtlich.