INGA Pflege: Berufsintegrierte Anerkennung international ausgebildeter Pflegefachpersonen
Die Koordination des Projekts liegt beim Deutschen Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen (DKF). Das Konzept wurde an der HTW des Saarlandes entwickelt, die Fachinhalte orientieren sich an Mustergutachten der Gutachtenstelle für Gesundheitsberufe (GfG).
INGA Pflege ist als betriebsnaher Weg der Berufsanerkennung entwickelt worden. Ziel ist, dass die Pflegefachpersonen unmittelbar nach ihrer Anerkennung regulär und eingearbeitet als Fachkräfte eingesetzt werden können. Dazu verbindet INGA Pflege von Anfang an eine intensive Verzahnung des Fach- und Sprachlernens mit einem hohen Anteil angeleiteter Praxis am zukünftigen Arbeitsplatz. So kann die Qualifizierung praxisnah am Arbeitsplatz erfolgen. Gleichzeitig ermöglicht INGA Pflege eine intensive Sprachförderung und eine Vorbereitung auf die (Fach-)Sprachprüfung GER B2.
Pilotstandorte INGA Pflege 2.3
Das Konzept wurde ab 2022 (als INGA Pflege 2.3) an drei Standorten in Sachsen, Brandenburg und Hamburg erprobt. In dieser ersten Pilotierungsrunde standen Pflegefachpersonen aus den Philippinen im Fokus. Beteiligt waren folgende Einrichtungen:
• Klinikum Ernst von Bergmann, Potsdam
• Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
• Vogtlandkreis mit Pflegeeinrichtungen der AWO Vogtland, des DRK Auerbach und der Volkssolidarität Vogtland
An allen drei Standorten wird die Maßnahme weiterhin angeboten.
Pilotstandorte INGA Pflege 3.0
Seit 2025 läuft die Pilotierung des Anpassungslehrgangs INGA Pflege 3.0 für Pflegefachpersonen mit Berufsabschlüssen aus verschiedenen Ländern. Dafür wurden folgende Einrichtungen ausgewählt, die das Konzept nun in die Umsetzung bringen:
• Charité Universitätsmedizin, Berlin
• DRK-Schwesternschaft, Berlin
• Oberhavel Kliniken, Brandenburg
• Gesundheit Nord Klinikverbund, Bremen
• Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg